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 AKTUELLES
 
Quelle: Website der Thüringer Allgemeinen Thüringer Allgemeine, Lokalteil Weimar, 16.01.2006
Schenks schwarzer Tag
Kreisliega: Einheit Bad Berka und Blau-Gelb Mellingen trennen sich im Spitzenspiel 2:2 (1:0)
 
     
  SCHNEEGESTÖBER: Trotz der äußerst schwierigen Bedingungen im tiefen Schnee der Kurstadt versuchten Einheit Bad Berka (in weiß) und Blau-Gelb Mellingen, den Ball laufen zu lassen. Mit dem Unentschieden können beide letztlich gut leben.


Blau-Gelb Mellingen hat den Angriff des Verfolgers vorerst abgewehrt und bleibt nach dem 2:2 im Topspiel in Bad Berka Spitzenreiter der Kreisliega.
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  Von Michael GRÜBNER   Foto: TA-Foto: Sascha Margon,  weitere Bilder ...  
     
  BAD BERKA:  Das Wort "schwierige Bedingungen" scheint fast untertrieben: Ausgerechnet im Duell der beiden wohl spielstärksten Mannschaften der Kreisliega ließ der Schnee keinen Gedanken an Fußball- Feinarbeit aufkommen. Der Zufall sprach ein gewichtiges Wort mit, und gemessen an diesen Verhältnissen bekamen die erstaunlich vielen Zuschauer ein gutes und unterhaltsames Kreisliega- Spitzenspiel geboten.
   Kurz nach der Pause sah Bad Berka schon wie der sichere Sieger aus. Steven Lässigers wunderschöner Schlenzer in den Winkel (26.) und ein unhaltbarer Direktschuß von Oliver Pasquet (51.) brachten die Kurstädter 2:0 in Führung. Jedoch der Mellinger Trainer Heribert Kurfürst, der seit kurzem ein Tandem mit Henri Rode bildet, hatte seinen Männern schön in der Halbzeitkabine eingeschärft: "Wenn wir die Bälle reinbringen, fangen die an zu schwimmen." Mellingen war nach dem 0:2 tatsächlich die aktivere Mannschaft, aber es kam lange Zeit nur wenig Zwingendes heraus.
   Volker Schenk wurde schließlich zur tragischen Figur. Zuerst attackierte er Robert Lippold so ungeschickt,dass Schiedsrichter Höss nicht anders konnte, als Elfmeter zu entscheiden - Steffen Putsche verwandelte souverän (79.). Dann verursachte Schenk einen Freistoß, den Silvio Anders unhaltbar für den Bad Berkaer Torwart Jan Schumann ins Netz wuchtete (85.).
   "Solche Situationen, dass wir nicht abgebrüht genug sind, passieren uns leider zu oft", ärgerte sich der Bad Berkaer Trainer Dieter Kinzl nach dem Abpfiff. "Damit bringen wir uns um den Lohn für unsere Arbeit." Kurfürst hielt fest: "Wir fallen nach einem Rückstand nicht mehr um. Konditionell waren wir besser." Einig waren sich beide in dieser Feststellung: "Die Entscheidung über die Mannschaft fällt nicht in so einem Spiel, sondern in den Partien gegen die sogenannten Kleinen."
 
     
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