|
|
|
1884 |
Am 09.11.1884 schlossen sich in Krefeld einige Kegelclubs zusammen und gründeten den Keglerverband
von Rhein und Ruhr. In diesem Jahr erschien erstmalig die "Deutsche Kegel- und Skatzeitung". Dieser
Zusammenschluß war der Beginn des Sportkegelns, das Kegeln als Leistungssport zu betreiben:
|
|
1885 |
Nachdem im April in Berlin der erste Ortsverband entstand, wurde auf dem "Keglerkongress" am 07.
Juni in Dresden der "Zentralverband Deutscher Kegelclubs" gegründet
|
|
1886 |
Ab dem Jahre 1886 wurden regelmäßige Bundesfeste auf den damals anerkannten Asphalt- und
Bohlenbahnen durchgeführt.
|
|
1889 |
Am 12.12.1889 wurde der "Zentralverband Deutscher Kegler" in den "Deutschen Keglerbund (DKB)"
umbenannt.
|
|
1891 |
In diesem Jahr fanden die ersten Deutschen Meisterschaften und der erste "Dreibahnen"-
Vergleichskampf mit den USA auf Bohle-, Asphalt- und Bowlingahnen statt.
|
|
1893 |
Georg Spellmann, Hannover, entwickelte die regulierbare Parkett-Kegelbahn.
|
|
1900 |
In Berlin fand ein 100-tägiges Preiskegeln statt. Der Gewinner erhielt eine hochherrschaftliche
Villa.
|
|
1910 |
In den USA wurden die ersten vollautomatischen Kegelaufstellmaschinen auf Bowlingbahnen in Betrieb
genommen.
|
|
1921 |
Die Scherenbahn wurde in diesem Jahr vom "Deutschen Keglerbund" zugelassen. Zum ersten Mal nach dem
1. Weltkrieg erscheint wieder die "Deutsche Keglerzeitung".
|
|
1922 |
In Frankfurt/Main fand die Deutsche Meisterschaft (Zehnermannschaft) auf Asphalt, Bohle und Schere
statt.
|
|
1924 |
Das Bundes-Kegelsport-Abzeichen (BKSA) wird eingeführt.
|
|
1926 |
Am 21. Januar 1926 wurde die erste Frau in den DKB aufgenommen.
|
|
1930 |
Der "Deutsche Keglerbund" wurde in die Organisation der Internationalen Sportverbände aufgenommen.
|
|
1950 |
Nach der Auflösung im 2. Weltkrieg erfolgte die Neugründung des Deutschen Keglerbundes am 14.10.1950
in Bielefeld.
|
|
1952 |
Als Nachfolgeorganisation des internationalen Dachverbandes (durch den Krieg aufgelöst) wurde die
"Federation Internationale des Quilleurs" (FIQ) gegründet. Im FIQ sind derzeit 100 Nationen mit mehr
als 11 Millionen Sportkegler und Bowler organisiert.
|
|
1955 |
In Essen fanden die ersten Weltmeisterschaften auf Scherenbahnen statt.
|
|
1956 |
In Deutschland wurden die ersten vollautomatischen Kegelaufstellmaschinen in Betrieb genommen.
|
|
1965 |
Das 23. und bis jetzt letzte Bundesfest des DKB Wurde in Berlin auf Scheren-, Bohlen-, Asphalt- und
Bowlingbahnen ausgetragen. Es standen 48 Kegelbahnen für 5.018 gemeldete Starts zur Verfügung.
|
|
1972 |
Die ersten Kegelbahnen mit einer Kunststofflauffläche wurden gebaut.
|
|
1976 |
Am 30. Januar wurde in Hagen und am 25. Juni in Augsburg die ersten DKB-eigenen Leistungszentren
eröffnet.
|
|
1978 |
In der Bundesversammlung des DKB wurden Maßnahmen zur Förderung der Öffentlichkeitsarbeit und der
Freizeit- und Breitensportaktivitäten gefordert.
|
|
1979 |
Es wurden erstmals 1979 aus Anlaß des "Internationalen Jahr des Kindes" ein "Kegeln für die
UNICEF"durchgeführt. Das Olympische Komitee (IOC) erkennt die "Federation Internationale des
Quilleurs"(FIQ) als Sportverband im olympischen Sinne an.
|
|
1980 |
Der Computer (Microprozessor gesteuerte Kegelstellmaschine) hält auf den Kegelbahnen Einzug.
|
|
1982 |
Auf privater Initiative fand zum ersten Mal im November 1982 in Münster "Europas größte Kegelparty"
statt. Es wurden nur Freizeit- und Hobbykegler zum Start zugelassen. Diese Veranstaltung wird bis
heute jährlich durchgeführt.
|
|
1985 |
Der Deutsche Keglerbund (DKB) feiert sein 100-jähriges Bestehen. In diesem Verband sind ca. 180.000
Sportkegler und Bowler organisiert.
|
|
1990 |
Am 08.12.1990 werden die neuen Bundesländer in den DKB aufgenommen.
|
|
1991 |
Der DKB führt eine Spendenaktion zugunsten der Deutschen Kinderkrebshilfe durch und erreicht ein
Spendenaufkommen von über 500.000 DM.
|
|
1998 |
In den Disziplinen Asphalt, Bowling und Schere gehören zahlreiche Athletinnen und Athleten des DKB
zu den amtierenden Welt- und Europameistern sowie Weltcup-Siegern der Saison.
|
|
|