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Eines steht fest: Wenn die meisten Zuschauer am letzten Samstag im Oktober in der
Großschwabhausener Turnhalle das ausprobiert hätten, was die rund 40 Rope Skipper (Seilspringer)
beim Mannschaftspokal gezeigt haben, wären sie wohl bis weit nach Wettkampfende mit dem entknoten
des Seils und ihrer Gliedmaßen beschäftigt gewesen. Nicht so die Springer aus Dresden, Brand-
Erbisdorf Mellingen und Erfurt, die in den Speed- Disziplinen und Kür-Wettkampf (Free-Style bzw.
Compulsory) jeweils die beste Mannschaft in den verschiedenen Alters- und wettkampfklassen B1 (bis
14 Jahre, ab 14 Jahre) und C1 (Einsteiger-Wettkampf bis 12 Jahre) ermittelten.
Und obwohl auch wir Eltern, Freunde und Begleiter die Übungen nicht zum ersten Mal
gesehen haben, ist es immer wieder faszinierend, was man im Springen mit dem Seil so alles
anstellen kann. Da ist es schon bei den Speed- Disziplinen absolut unglaublich, in welcher
Geschwindigkeit mit den Seil gesprungen wird und beispielsweise das Seil beim „Double under“ in
einem Sprung sogar zweimal durchläuft - in weniger als einer halben Sekunde.
Für sportliche und teilweise auch künstlerische Glanzpunkte sorgten die Freestyle-Übungen. Die
Kombination von Musik, Kreativität in der Präsentation und Sprüngen mit dem Seil geben der
Sportart ihren Reiz. Sportlich waren die Springer aus Brand-Erbisdorf diesmal bei den ältesten
Startern ab 14 Jahren nicht zu schlagen. Aber die Erfurter Mädchen konnten mit Kreativität
punkten, sie siegten in der Altersklasse bis 14 Jahre. Begeisterung kam in der Halle vor allem für
die jüngsten Freestyle-Springerinnen mit originellen Ideen in der Musik auf. Gespannt kann man
sein, wie die Entwicklung der Mädchen weitergeht. Eine attraktive Sportart, die noch viel mehr
Aufmerksamkeit und Zuschauer verdient.
Quelle:
Seite 11, Thüringer Turnerzeitung - Zeitschrift des Thüringer Turnverbandes, Nr. 4 20. Jgg., Dezember 2009
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